Pudelsport

Was ist Agility

Agility ist ein Geschicklichkeitssport, bei dem der Hund eine Reihe von verschiedensten Hindernissen in einem Parcours überwinden muss.

Der Hundeführer läuft einen Großteil des Parcours mit seinem Hund, weist ihm die Richtung und leitet ihn über die Hindernisse.

Jeder Parcours besteht aus bis zu 22 Hindernissen, die je nach Größe des Hundes verändert werden können. Der Parcours muß innerhalb eines Zeitlimits oder so schnell wie möglich, aber fehlerfrei, absolviert werden. Jeder Fehler an einem Hindernis, wie Abwurf, Verweigerung oder Kontaktzonenfehler, sowie Zeitüberschreitung werden mit Strafpunkten berechnet.

Am Ende siegt das Team, was die wenigsten Strafpunkte in der schnellsten Zeit hat.
Heute ist Agility ein internationaler Sport mit Fans in aller Welt. Die Geburtsstunde der Agility schlug 1978 in einer Showvorführung im Rahmen der englischen Elite-Hundeausstellung Crufts, im darauf folgenden Jahr fand eine weitere Demonstraton auf der Olympia National Horse Show in London statt.

Auf beiden Veranstaltungen fand der neue Sport so großen Anklang, dass er sich schnell zu einem offiziell anerkannten Wettkampfsport im Rahmen des Kennel Club-Reglements mauserte.
Heute ist Agility in der ganzen Welt populär und es finden jährlich Weltmeisterschaften statt.

Meine Hunde im Agility Begonnen habe ich den Sport mit meiner schwarzen Kleinpudelhündin "Häserl von Ingwa"(Laura), die im DPK Deutscher Champion des Agility wurde. Bedingt durch einen Unfall mußte sie leider mit diesem Sport aufhören.

Später war ich dann mit Kokette auf vielen Parcouren unterwegs, sie war aber nicht so erfolgreich wie Laura und durch den Zuchteinsatz gab ich mit Kokette diese Sportart wieder auf. Obwohl sie nicht so leicht zu führen war, hat sie es doch zu einigen Erfolgen gebracht, so belegte sie nicht selten den ersten Platz, und wurde in A2 DPK-Champion.

Später habe ich Daisy und Lordano in Agility ausgebildet. Beide werden 2003 erstmalig auf einem Turnier starten. Während Lordano alles etwas bedächtig und vorsichtig angeht, macht Daisy ihrem Spitznahmen "Turbo-Daisy" alle Ehre. Von ihr werden wir 2003 bestimmt einiges hören.

Was bedeutet Dog-Dancing?
(Defination aus der Schweiz)

Dog-Dancing ist eine relativ junge Hundesportart, die auf Obedience-Grundlagen zum Takt der Musik absolute Harmonie zwischen Hund und Hundeführer zeigt.

Es verlangt sehr viel Aufmerksamkeit und Flexibilität von beiden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dog-Dancing ist fast ins Unendliche ausbaubar. Drill hat beim Dog-Dancing nichts zu suchen, hier ist partnerschaftliches Zusammenwirken von Hund und Mensch gefragt.

Eine harmonische Vorführung kann nur gelingen, wenn das Verhältnis zwischen den beiden Partnern tatsächlich von Harmonie geprägt ist, auch im Alltag. In ihr sollte genutzt werden, was der Hund anbietet. Wer die Hundesprache versteht, ist in der Lage, ohne große Worte seinen Hund zu einem Tanzelement aufzufordern. All diese Elemente werden dann verfeinert und zusammengesetzt. Die richtige Musik (für Mensch und Hund) lässt dann beide mitreißen. Wer einmal mit Dog-Dancing begonnen hat,kommt nicht mehr davon los, denn alles was Freude und Spaß macht, ist erlaubt.

(Angela Schmid)

Diese Sportart ist eine Mannschaftssportart.

Zwei Mannschaften starten nebeneinander mit je 4 Hunden. Die Hunde springen über vier Hürden zur Flyball-Box, dort betätigen sie mit den Pfoten einen Mechanismus, der einen Tennisball herauswirft. Der Hund fängt den Ball und springt über die vier Hürden wieder zurück.

Diejenige Mannschaft, bei welcher zuerst alle vier Hunde korrekt über alle Hürden hin- und zurück gesprungen sind, hat gewonnen.

Es spielt keine Rolle, wie groß die Hunde sind oder welcher Rasse sie angehören.

Heelwork

ist die deutsche Bezeichnung für "Fussarbeit", und zusammen mit Musik wird daraus eine neue Hundesportdisziplin. Eine, bei der die Musik von grundlegender Bedeutung ist.

Es wird vor allem auf die Ausbildung des Hundes Wert gelegt. Der Hund sollte bei Heelwork to Musik der eigentliche Interpret sein. Der Hundeführer ist bei der Darbietung nur die passende Ergänzung.

Für diese Hundesportart ist eine korrekte und freudige Fußarbeit Grundvoraussetzung. Heelwork to Musik ist eine der schwierigsten Disziplinen der Hundeausbildung. Der Hund muß links oder rechts, aufmerksam und freudig "Fuss" gehen, oder auch direkt vor dem Hundeführer plazieren. Während aller Figuren, wie zum Beispiel Drehungen, Seitwärts,- Diagonal-, Rückwärtsgehen, sollte der Hund die "Heel" -oder "Front"- Position beibehalten. Hund und Hundeführer dürfen nicht mehr als rund 1,20 m voneinander entfernt sein, sie sollten "Heelwork" zeigen, einige Freestylefiguren sind jedoch erlaubt. Die Schritte des Hundeführers müssen dem Takt der Musik angepasst sein.
Heelwork to Music wurde 1990 in England geboren. John Gilbert und Mary ay hielten ein Obedience - Seminar ab, wobei John Gilbert die Idee hatte, Fußarbeit zur Musik vorzuführen.

Obedience
sprich: "O - bi - di - ens"

ist eine relativ neue Hundesportart in Deutschland, die wie Agility, ihren Ursprung in England hat. Übersetzt heißt Obedience nichts anderes als Gehorsam, man nennt es auch "Die hohe Schule der Unterordnung".

Jedoch gestaltet sich Obedience wesentlich vielseitiger als die "gewöhnlichen" Gehorsamsübungen, die wir von den meisten Hundeplätzen kennen. Zu den bekannten Bestandteilen wie Fuß, Sitz, Platz, Steh, Hier usw. kommen noch folgende interessante Elemente hinzu:

- Apportieren auf ebener Erde oder über eine Hürde
- Eigenidentifikation (heraussuchen von Gegenständen nach Geruch)
- Positionswechsel auf Distanz (Sitz, Platz, Steh auf Entfernung)
- Vorausschicken zur Leine (in ein Quadrat aus vier Pylonen)
- Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden, aber auch fremden Personen
- Ablage (mehrere Hunde werden gleichzeitig abgelegt)
- uvm.

Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundeprüfung, die allerdings Voraussetzung zur Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist (BH/A reicht auch), ist der Ablauf der Prüfung. Während bei den herkömmlichen Prüfungsarten nach einem festen Schema geprüft wird, gibt der Richter bei einer Obedience-Prüfung erst am Prüfungstag die Reihenfolge der verschiedenen Elemente bekannt. So weiß kein Team, was es erwartet und der automatisierte Ablauf, den man bei vielen Hunden erkennen kann, bleibt aus. Jede Aktion wird vom Richter bzw. Ringhelfer angesagt (z.B. Fuß, Linkswende, Rechtskehrtwende, Bring, Aus usw.)

Es gibt beim Obedience mehrere Prüfungsstufen, vom Beginner bis zur Stufe 3, die bis zur Teilnahme an einer FCI-Weltmeisterschaft reichen.

   
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